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Sein oder Nichtsein

Uraufführung/Premiere am 17. November 2018
Warschau 1939. Das Polski Theater probt das Stück Ein Geschenk von Hitler. Als der Zweite Weltkrieg ausbricht, wird das Stück abgesetzt und Shakespeares Hamlet wieder ins Programm genommen. Doch jedes Mal, wenn der Hamlet-Darsteller Josef Tura zu dem berühmten Monolog »Sein oder Nichtsein« ansetzt, verlässt ein Zuschauer den Saal.
© Oliver Berg

Tura ist tief in seiner Schauspielerehre verletzt. Er weiß nicht, dass es sich um den jungen polnischen Flieger Stanislaw Sobinsky handelt, der während seines großen Monologes die Zeit mit Turas Frau in der Garderobe verbringt. Die Liaison droht aufzufliegen, doch plötzlich bleibt keine Zeit für private Dramen und es geht wirklich um Leben und Tod: Eine Liste mit Namen von polnischen Untergrundkämpfern ist in die Hände der Nazis gefallen. Um an die Todesliste zu gelangen, wird ein raffinierter Plan geschmiedet. Die Schauspieler benutzen die Illusion des Theaters, schlüpfen in die Kostüme ihres abgesagten Stücks und Josef Tura spielt die Rolle seines Lebens…

1942, auf dem Höhepunkt der nationalsozialistischen Schreckensherrschaft, brachte Ernst Lubitsch seine Satire To Be or Not to Be in die amerikanischen Kinos und bewies, dass Lachen mitunter das beste Mittel gegen das Böse ist: Es entstand eine wunderbare Liebeserklärung an die Kraft des Theaters.

Mitwirkende

Ilja Harjes(Schauspieler/in)
Ulrike Knobloch(Schauspieler/in)
Paul Maximilian Schulze(Schauspieler/in)
Christoph Rinke(Schauspieler/in)
Sandra Schreiber(Schauspieler/in)
Isa Weiß(Schauspieler/in)
Christian Bo Salle(Schauspieler/in)
Gerhard Mohr(Schauspieler/in)
Louis Nitsche(Schauspieler/in)
Dorien Thomsen(Kostümbild)
Tony De Maeyer(Choreografie)
Michael Letmathe(Dramaturgie)

Spielzeiten

Samstag, 17. November 2018 (Premiere / Uraufführung)
Samstag, 24. November 2018

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