Die ehemalige Gutsbesitzerin Frau Luber spielt die beiden Männer gegeneinander aus und erreicht geschickt die Schenkung des Gutes an sich selbst. Als Severin entdeckt, wer ihn aufgenommen hat, rast er vor Wut.
„Der Silbersee“ ist Kurt Weills letzte Zusammenarbeit mit Georg Kaiser, bevor er 1933 nach Amerika emigrierte. Das Musiktheater wurde im selben Jahr zeitgleich in Leipzig, Erfurt und Magdeburg uraufgeführt. Weills Musik gibt dem Chor eine tragende Rolle und kombiniert Songs à la „Dreigroschenoper“ mit symphonischen Leitmotiven. Dieses „Wintermärchen“ ist eine hoffnungsvolle Utopie einer vereinten und solidarischen Gesellschaft.
Die Inszenierung von Thomas Münstermann entsteht mit Ensemblemitgliedern und gemeinsam mit dem neu gegründeten Verein „Kultur Schaffer“: Gemeinsam singen sie im Chor und gestalten als lebendiges Bühnenbild Räume und Stimmungen. Mitmachen ist für alle bei jeder Vorstellung auch kurzfristig und ohne Vorkenntnisse möglich – ein Workshop am gleichen Nachmittag reicht aus. Informationen dazu in der Presse, auf der Facebook-Seite des Theaters sowie über den Verein „Kultur Schaffer“.

