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#nofear: Projekt der Ruhrtriennale fragt nach den Ängsten junger Menschen

in Salzlager
Uraufführung/Premiere am 31. August 2018
Das Projekt #nofear der Jungen Triennale setzt sich mit den Ängsten junger Menschen auseinander. Jugendliche aus dem Ruhrgebiet sollen in kreativen Prozessen ihre Fragen zur Sexualität und Gender ohne Ängste diskutieren können.
© Ruhrtriennale

„Jugendliche haben Fragen zur Sexualität, die sie sich zu Hause nicht zu stellen trauen. Zum Beispiel zur sexuellen Ausrichtung oder zum Thema Gender“, so Projektleiterin Caroline Wolter. „Wir wollen Räume schaffen, in denen diese Fragen ohne Ängste diskutiert werden können und in denen aus den Antworten kreative Prozesse entstehen.“ Begleitet werden die Projektteilnehmer vom Berliner Theaterkollektiv Berlocken sowie weiteren Künstlern, die anhand der Gespräche und Begegnungen gemeinsam mit den Jugendlichen eine performative Dokumentation entwickeln.

Ein wichtiger Kooperationspartner der Jungen Triennale ist der Essen-Katernberger „Arbeitskreis Kunst und Soziales“, der seit 2013 ein breites Netzwerk aus Verbänden und Institutionen aufgebaut hat. Katernberg ist somit auch der zentrale Ort des #nofear-Projektes, an dem unter anderem ein Netzwerkbüro entstehen soll, das nicht von Erwachsenen, sondern von jungen Menschen aus dem Stadtteil geführt wird.

Darüber hinaus sollen im Rahmen der jetzt startenden Workshops auch Einwohner aus Katernberg in das Projekt eingebunden werden. In Interviews und Diskussionsrunden werden sie zu ihren Ängsten rund um das Thema Sexualität befragt. Ihre Antworten sind Teil des #nofear-Podcasts, der via iTunes, Spotify und Deezer sowie über die Website der Ruhrtriennale abgerufen werden kann.

#nofear ist eine Produktion der Ruhrtriennale mit freundlicher Unterstützung von PACT Zollverein und dem Arbeitskreis Kunst und Soziales. Das Projekt wird gefördert durch die Stiftung Mercator.

Mitwirkende

Caroline Wolter(Produktionsleitung)

Spielzeiten

Freitag, 31. August 2018 (Premiere / Uraufführung)

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