Das Rheingold glänzt und lockt auf dem Grund des Flusses, gehütet von den Rheintöchtern. Der listige Nibelung Alberich nähert sich den Schönen und wird von ihnen ausgelacht und abgewiesen. Enttäuscht schwört er der Liebe ab und erlangt damit die Macht, das Gold zu rauben und einen Ring daraus zu schmieden.
Aus dem mittelalterlichen „Nibelungenlied“ und inspiriert durch Erzählungen aus der Liedersammlung „Edda“, schuf Richard Wagner seine monumentale Ring-Tetralogie. Deren kurzweiliger Vorabend „Das Rheingold“ erzählt, wie der Kampf um das Gold, die Macht und die Liebe beginnt. Wagners Dichtung und die durch wiederkehrende Leitmotive strukturierte Musik erzeugen einen Sog, dem sich niemand entziehen kann.