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Götterdämmerung

Uraufführung/Premiere am 01. Dezember 2018
In der Götterdämmerung spitzt sich zu, was dem Ring, dem Machtsymbol schlechthin, seit Alberichs Fluch anhaftet. Siegfried, der furchtlose Held, verliert durch Manipulation und Leichtsinn alles, was ihm lieb ist, während Brünnhilde die Hoffnung auf eine bessere Zukunft verkörpert.
© Kirsten Nijhof

Doch Wagner konzipierte seine Nibelungen-Dichtung ausgerechnet von Siegfrieds Tod aus, so der ursprüngliche Titel der späteren Götterdämmerung. Die politischen Ereignisse und gesellschaftlichen Umwälzungen seiner Zeit veranlassten ihn dazu, den Stoff um die Vorgeschichten zu erweitern und damit ein einzigartiges Opus Magnum, seinen Ring des Nibelungen, zu komponieren.

In der Götterdämmerung spitzt sich zu, was dem Ring, dem Machtsymbol schlechthin, seit Alberichs Fluch im Rheingold anhaftet: Er bringt allen, die ihn besitzen, den Tod und führt schließlich zum Untergang eines ganzen Imperiums. Siegfried, der furchtlose Held, anders als sein Vater Siegmund nun frei von Wotans Wille, ist sich der Verantwortung für dieses Liebespfand Brünnhildes jedoch nicht bewusst. Von Alberichs Sohn Hagen manipuliert, verspielt Siegfried leichtfertig den Ring, seine große Liebe und jede Chance auf Wiedergutmachung und Rettung der aus den Fugen geratenen Welt. Einzig Brünnhilde, durch Liebe und schmerzvolle Erfahrung gereift, überdauert den Untergang des machtzerfressenen, elitär-dekadenten und brutalen Gesellschaftssystems. Durch sie besteht die Möglichkeit der Hoffnung auf eine Zukunft.

Innerhalb von nur einem Jahr vollendet die Oper Chemnitz mit der Götterdämmerung den von vier Regisseurinnen neu inszenierten Ring des Nibelungen. Elisabeth Stöppler arbeitete u. a. an der Hamburgischen Staatsoper, der Staatsoper Hannover, der Staatsoper Berlin, der Oper Frankfurt sowie der Semperoper Dresden. Für ihren in Gelsenkirchen realisierten Peter Grimes erhielt sie den Götz-Friedrich-Preis und den Förderpreis NRW. Seit der Spielzeit 2014/2015 ist sie Hausregisseurin am Staatstheater Mainz.

Aufführung mit deutschen Übertiteln

Musikalische Leitung / Musical Direction Guillermo García Calvo

Inszenierung / Direction Elisabeth Stöppler

Bühne / Scenic Design Annika Haller

Kostüme / Costume Design Gesine Völlm

Chor / Choir Stefan Bilz

Dramaturgie / Dramaturgy Susanne Holfter

Chor und Chorergänzung der Oper Chemnitz Damen und Herren der Statisterie Robert-Schumann-Philharmonie

Mitwirkende

Guillermo García Calvo(Musikalische Leitung)
Annika Haller(Bühnenbild)
Gesine Völlm(Kostümbild)
Stefan Bilz(Ensemble)
Susanne Holfter(Dramaturgie)
Daniel Kirch(Schauspieler/in)
Pierre-Yves Pruvot(Schauspieler/in)
Jukka Rasilainen(Schauspieler/in)
Marius Boloş(Schauspieler/in)
Stéphanie Müther(Schauspieler/in)
Cornelia Ptassek(Schauspieler/in)
Anne Schuldt(Schauspieler/in)
Anja Schlosser(Schauspieler/in)
Sylvia Rena Ziegler(Schauspieler/in)
Guibee Yang(Schauspieler/in)
Sophia Maeno(Schauspieler/in)

Spielzeiten

Samstag, 01. Dezember 2018 (Premiere / Uraufführung)
Samstag, 22. Dezember 2018
Samstag, 26. Januar 2019

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