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Operation Kamen

Uraufführung/Premiere am 20. Oktober 2018
Im Jahr 1948 übernimmt die Kommunistische Partei der Tschechoslowakei die Macht und beginnt, mit politischen Gegnern abzurechnen. Der Geheimdienst inszeniert die Operation Kamen, bei der Oppositionelle in die Irre geführt werden, um sie festzunehmen.
© Sebastian Hoppe

Ausführlich beantworten sie den amerikanischen Grenzbeamten alle Fragen, geben Details über Freunde, Unterstützer und Familie preis – in der Hoffnung, auch ihnen die Flucht zu ermöglichen. Sie unterschreiben ein Protokoll der Befragung und werden weiter Richtung Westen geschickt – zur verheißungsvollen Grenze. Doch alles ist Fake und vom Geheimdienst inszeniert. Ein paar Meter weiter werden sie von der tschechoslowakischen Polizei festgenommen.

Regisseur Florian Fischer widmet sich den Ereignissen der tschechoslowakischen Nachkriegsgeschichte zwischen 1948 und 1951 in einem dokumentarischen Theaterabend. Er befragt Strategien des Geheimdienstes als Ausdruck des Misstrauens eines Staates gegenüber seinen Bürger*innen. Wie wahr ist die Fiktion und wie erfunden die Realität? Wem kann man trauen, wem nicht mehr? Und wie sicher sind wir vor solchen Strategien und Fallen – oder befinden wir uns mittendrin?

Eine Koproduktion mit dem Archa Theater Prag. Die Kooperation wird vom deutsch-tschechischen Zukunftsfonds gefördert.

Mitwirkende

Lukas Rüppel(Schauspieler/in)
Stefan Britze(Bühnenbild)
Birte Wallbaum(Kostümbild)
Ludwig Berger(Sounddesign)
Markus Kloth(Videodesign)
Katrin Breschke(Dramaturgie)

Spielzeiten

Samstag, 20. Oktober 2018 (Premiere / Uraufführung)

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