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Salty Roads

Uraufführung/Premiere am 10. Januar 2019
Drei Kinder ertrinken im Meer und weigern sich, wieder aufzutauchen. Tot wie sie sind, verwehren sie sich grundlegenden physikalischen und sozialen Regeln. Gibt es irgendeinen Grund, ein braves Kind in einer schlechten Welt zu sein?
© Esra Rotthoff

Das Meer erzählt nicht nur religiöse und romantische Geschichten. An seinen Ufern werden seit der Antike politische Debatten um Grenzen, Heimaten und Spaltungen ausgetragen. In der achten Ausgabe der Reihe Mythen der Wirklichkeit erkundet der palästinensische Regisseur Bashar Murkus mit den Schauspieler*innen Maryam Abu Khaled und Karim Daoud vom Exil Ensemble sowie Shaden Kanboura vom Khashabi-Ensemble in Haifa das Meer als Ursprung der Mythologien von gestern und heute.

Die achte Ausgabe der Reihe Mythen der Wirklichkeit ist zugleich die letzte. Seit 2016 zeigen internationale Künstler*innen auf verschiedenen Sprachen ihre postmigrantischen, queeren und kulturkritischen Lesarten von alten Mythen, Märchen und Legenden, die häufig von nationalkonservativen Bewegungen vereinnahmt werden. Zum Abschluss präsentiert der palästinensische Regisseur und Autor Bashar Murkus eine Arbeit mit den Schauspieler*innen Maryam Abu Khaled und Karim Daoud sowie mit Shaden Kanboura, die sich mit den verschiedenen Narrativen des Meeres befasst.

Mitwirkende

Maryam Abu Khaled(Schauspieler/in)
Karim Daoud(Schauspieler/in)
Shaden Kanboura(Schauspieler/in)
Majdala Khoury(Bühnenbild)
Rebecca Ajnwojner(Dramaturgie)
Faraj Suleiman(Komponist/in)

Spielzeiten

Donnerstag, 10. Januar 2019 (Premiere / Uraufführung)

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