Walter ist verschwunden und hat dem gewohnten Leben den Rücken gekehrt. Zurück bleibt eine aufgewühlte Gesellschaft, die sich mit der Leerstelle auseinandersetzen muss, die Walter hinterlässt. In dieser Situation entstehen Wünsche, Hoffnungen und sogar regelrechte Hypes, die Walter zum Helden stilisieren.
Scharfzüngig und humorvoll setzt sich Ariane Koch in ihrem Stück mit der Identitätssuche einer modernen Gesellschaft auseinander. Die aus Basel stammende Autorin schreibt und konzipiert Theaterstücke, Performances und Prosa und arbeitet aktuell an ihrem neuen Roman Die Aufdrängung.
Die Uraufführung ist die zweite Inszenierung, die Regisseurin Simone Blattner mit ihrem Team am Theater Bonn realisiert.
Inszenierung: Simone Blattner Bühne: Martin Miotk Kostüme: Andy Besuch Musik: Christopher Brandt Licht: Maximilian Urrigshardt Dramaturgie: Elisa Hempel
Regieassistenz: Emanuel Tandler Ausstattungsassistenz: Sophie Peters Inspizienz: Miklós Horváth Soufflage: Kerstin Heim Regiehospitanz: Helen Bönnighaus Dramaturgiehospitanz: Pia Rodriguez