Die Erzählung beginnt mit einem Ende: Der Tod des Vaters führt Didier Eribon zurück in seine alte Heimat, in der er seit dreißig Jahren nicht mehr war. Er besucht seine Mutter, schaut sich mit ihr alte Bilder an und arbeitet die Familiengeschichte auf – eine Geschichte von Besatzung, Krieg, Zerstörung, Arbeiterbewegung und Entfremdung.
In Eribons hybrider Erzählung verwischen die Gattungsgrenzen, mal ist sie soziologische Studie, mal emotional-biografische Erzählung eines im homophoben Umfeld aufwachsenden Jungen und mal ist sie reine Poesie.
Rückkehr nach Reims ist Thomas Jonigks zweite Regiearbeit. In einer Bühnenfassung von Thomas Jonigk.