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Les Paladins

Uraufführung/Premiere am 16. Februar 2019
Die französischen Palastritter zeigen, dass auch für eine bessere Welt streitende Helden mit persönlichen Liebesproblemen zu kämpfen haben. Paladin Atis versucht, seine Geliebte Argie aus den Fängen ihres Vormunds Anselme zu befreien, der entschlossen ist, sein Mündel nicht in den Armen eines anderen zu sehen. Am Ende kann nur noch Zauberei das Liebesglück retten.

Die 1760 in Paris uraufgeführte turbulente Comédie-ballet nach einer Erzählung von La Fontaine mutet stilistisch wie ein Kaleidoskop aus den verschiedensten Gattungen an. Das ist einer der Gründe, warum die selten gespielte „Ballett-Komödie“ heute als Rameaus spannendstes Bühnwerk gilt: „Nichts im 18. Jahrhundert ist schwieriger als Rameau und nichts ist komplexer als ‚Les Paladins‘“, schwärmt der französische Dirigent und Barockspezialist Alexis Kossenko, der die Entstehung der Produktion intensiv musikalisch begleitet. Mit seinem großen musikalischen Reichtum verlässt Rameaus Spätwerk deutlich den Bereich barocker Galanterie. Stattdessen zeigt es sich von ebenso vielschichtiger wie kurzweiliger Expressivität, in der komische Passagen und tiefe Emotionalität eng miteinander verbunden sind.

Die Oldenburger Produktion von ‚Les Paladins‘ galt schon im Vorfeld als so vielversprechend, dass das führende französische Barockmusik-Institut, das Centre de musique baroque de Versailles, sie nicht nur finanziell förderte, sondern auch Knowhow beisteuerte:

Dazu gehört die druckfrische wissenschaftliche Neuedition des Werkes und ein Gesangscoach in Gestalt des künstlerischen Leiters Benoît Dratwicki, der die Sänger*innen des Oldenburger Ensembles auf die besonderen Herausforderungen des französischen Barockgesangs vorbereitete. Derart gewappnet stellt sich das Oldenburgische Staatstheater dem ritterlichen Kampf um Glück und Liebe nur zu gerne …

Libretto von Jean-François Duplat de Monticourt in französischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Musikalische Leitung: Alexis Kossenko/Felix Pätzold, Regie: François de Carpentries, Choreografie: Antoine Jully, Bühne/Kostüme: Karine Van Hercke, Einstudierung Chor: Felix Pätzold, Ballettmeisterin: Carolina Francisco Sorg

Mitwirkende

Alexis Kossenko(Musikalische Leitung)
Felix Pätzold(Musikalische Leitung)
Antoine Jully(Choreografie)
Karine Van Hercke(Bühnenbild)
Felix Pätzold(Dramaturgie)
Martyna Cymerman(Schauspieler/in)
Sooyeon Lee(Schauspieler/in)
Ill-Hoon Choung(Schauspieler/in)
Stephen K. Foster(Schauspieler/in)
Tomasz Wija(Schauspieler/in)
Philipp Kapeller(Schauspieler/in)

Spielzeiten

Samstag, 16. Februar 2019 (Premiere / Uraufführung)
Dienstag, 19. Februar 2019
Donnerstag, 14. März 2019
Donnerstag, 23. Mai 2019
Dienstag, 28. Mai 2019
Freitag, 31. Mai 2019
Donnerstag, 06. Juni 2019
Sonntag, 23. Juni 2019
Mittwoch, 26. Juni 2019

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