Heinrich von Kleist formte 1808 aus diesem Stoff eines der sprachgewaltigsten deutschen Dramen, das in der Erkenntnis gipfelt: „Küsse, Bisse, das reimt sich, und wer recht von Herzen liebt, kann schon das Eine für das Andre greifen“. Othmar Schoeck vertonte Kleists Schauspiel 1927 in einer ebenso wuchtigen wie spätromantisch erblühenden Musiksprache.
Regie führt Peter Konwitschny, der 2018 im Jahrbuch der Zeitschrift „Opernwelt“ zum „Regisseur des Jahres“ gewählt wurde. 2017 inszenierte Peter Konwitschny Schoecks Oper als einen theatral-vielschichtigen Kampf der Geschlechter an der Oper Bonn. Nun wird man diese Inszenierung auch in Linz erleben können. Die Titelpartie singt Dshamilja Kaiser. Am Pult des Bruckner Orchesters Linz steht der designierte Musikdirektor des Salzburger Landestheaters Leslie Suganandarajah.
Musikalische Leitung Leslie Suganandarajah
Inszenierung Peter Konwitschny
Bühne und Kostüme Johannes Leiacker
Konzeptionelle Mitarbeit Bettina Bartz
Chorleitung Elena Pierini
Leitung Extrachor Martin Zeller
Dramaturgie Bettina Bartz, Christoph Blitt


