Die ambivalente Figur der Medea fasziniert und irritiert zugleich. Sie ist Komplizin im Raub des Goldenen Vlieses, Gattin von Jason und wird zur Verstoßene sowie Rächern, die tragische Entscheidungen trifft.
Die Stärke und Wucht dieser Figur fasziniert bis heute und erregt gleichermaßen Irritation wie Empathie. Luigi Cherubinis 1797 uraufgeführte Oper Médée ist sein bis heute bekanntestes Werk, für das er auf den antiken Mythos in der Tradition der Tragödien von Euripides und Pierre Corneille zurückgriff.
Text von François-Benoît Hoffmann. In französischer Sprache mit Übertiteln und deutschen Dialogen. Koproduktion mit der Opéra de Nice und dem Theater Erfurt.
Musikalische Leitung Bruno Weil. Inszenierung Guy Montavon. Bühne und Kostüme Annemarie Woods. Chorleitung Elena Pierini. Nachdirigat Marc Reibel. Dramaturgie Ira Goldbecher.