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Die schändung der Lucretia

Uraufführung/Premiere am 21. September 2019
In einer drückend heißen Sommernacht in einem Feldlager vor den Toren Roms entfaltet sich eine Geschichte über Ehre und Verrat. Lucretia, die treue Frau des Collatinus, wird zum Ziel der Machenschaften römischer Feldherren, die ihre Tugend nicht ertragen können.

In Benjamin Brittens Kammeroper wird erschütternd, klar und bewegend von Männern berichtet, die unnachgiebig egoistisch über Frauenschicksale verfügen, ihnen Ehre, Anstand, Hoffnung und letztlich das Leben nehmen. In diesem Netz aus persönlicher Schmach, politischem Machtgebaren und privater Intrige entsteht mit dem grausamen Tod der sittsamen Lucretia der Gründungsmythos der römischen Republik und bei Britten auch des christlichen Abendlandes.

Text von Ronald Duncan nach der gleichnamigen Tragödie von André Obey. In englischer Sprache mit deutschen Übertiteln. Eine Produktion des Oberösterreichischen Opernstudios.

Musikalische Leitung Leslie Suganandarajah. Inszenierung Gregor Horres. Bühne und Kostüme Jan Bammes. Video Volker Köster. Dramaturgie Anna Maria Jurisch.

Das Bild zeigt Benjamin Britten.

Mitwirkende

Leslie Suganandarajah(Musikalische Leitung)
Jan Bammes(Bühnenbild)
Anna Maria Jurisch(Dramaturgie)
Rafael Helbig-Kostka(Schauspieler/in)
Svenja Isabella Kallweit(Schauspieler/in)
Philipp Kranjc(Schauspieler/in)
Seunggyeong Lee(Schauspieler/in)
Timothy Connor(Schauspieler/in)
Florence Losseau(Schauspieler/in)
Sinja Maschke(Schauspieler/in)
Etelka Sellei(Schauspieler/in)

Spielzeiten

Samstag, 21. September 2019 (Premiere / Uraufführung)

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