In Benjamin Brittens Kammeroper wird erschütternd, klar und bewegend von Männern berichtet, die unnachgiebig egoistisch über Frauenschicksale verfügen, ihnen Ehre, Anstand, Hoffnung und letztlich das Leben nehmen. In diesem Netz aus persönlicher Schmach, politischem Machtgebaren und privater Intrige entsteht mit dem grausamen Tod der sittsamen Lucretia der Gründungsmythos der römischen Republik und bei Britten auch des christlichen Abendlandes.
Text von Ronald Duncan nach der gleichnamigen Tragödie von André Obey. In englischer Sprache mit deutschen Übertiteln. Eine Produktion des Oberösterreichischen Opernstudios.
Musikalische Leitung Leslie Suganandarajah. Inszenierung Gregor Horres. Bühne und Kostüme Jan Bammes. Video Volker Köster. Dramaturgie Anna Maria Jurisch.
Das Bild zeigt Benjamin Britten.

