Ein Meisterwerk des Niederländers Hans van Manen eröffnet das dreiteilige Programm b.39: 2014 von Het Nationale Ballet Amsterdam als „Dances with Harp“ uraufgeführt, stellt das Ballett am Rhein das Stück in einer neuen Fassung als „Dances with Piano“ vor – mit der jungen, preisgekrönten Musikerin Schaghajegh Nosrati am Klavier.
MUSIK Vivo e giusto aus „Mouvements Eclatants“ von Carlos Micháns, Nr. 1 (Angelico), Nr. 2 (Lent) und Nr. 28 (Lent) aus „Música Callada“ von Frederic Mompou, Variation 1 & 11 aus den „Goldberg-Variationen“ BWV 988 von Johann Sebastian Bach sowie Prélude Nr. 4 von Heitor Villa-Lobos.
„Atmosphères“ nennt Martin Chaix sein Stück, in dem er Klangwelten von Krzysztof Penderecki, György Ligeti und Ludwig van Beethoven aufeinander treffen lässt. Von 2009 bis 2015 selbst Tänzer beim Ballett am Rhein, choreographierte Chaix 2013 für seine damaligen Tänzerkolleg*innen mit „We were right here!!“ sein erstes Stück. Seither hat er sehr erfolgreich mit verschiedenen Ensembles in Europa, Korea und Japan gearbeitet.
MUSIK „Intermezzo“ von Krzysztof Penderecki, Adagio cantabile aus der Klaviersonate Nr. 8 „Pathétique“ von Ludwig van Beethoven und „Atmosphères“ von György Ligeti.
Für Martin Schläpfer werden Bartóks 44 Duos für zwei Violinen zu Impulsgebern für 44 Tänze. Nach „Schwanensee“ und „Ulenspiegeltänze“ kehrt Schläpfer zu der von ihm hochgeschätzten intimeren Kammermusik zurück. Es sind jene von Volksliedern und -tänzen inspirierten Miniaturen, deren scheinbare Naivität ihn faszinieren – das Zurückkehren zum Einfachsten: zur Essenz. Dragos Manza, 1. Konzertmeister der Düsseldorfer Symphoniker, und Catherine Ribes, Stimmführerin der 2. Violinen, interpretieren die von Béla Bartók ursprünglich zu Studienzwecken komponierten Duos.
MUSIK 44 Duos für zwei Violinen von Béla Bartók.


