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Young Moves

Uraufführung/Premiere am 05. Juli 2019
Zum Abschluss der Saison übernimmt der choreographische Nachwuchs des Balletts am Rhein die Programmgestaltung. „Young Moves – Plattform Choreographie Ballett am Rhein“ bietet talentierten Tänzerinnen und Tänzern die Möglichkeit, eigene Stücke zu erarbeiten und dem Publikum vorzustellen.
© Gert Weigelt

Zum Abschluss der Saison übernimmt bereits im vierten Jahr der choreographische Nachwuchs des Balletts am Rhein die Programmgestaltung: Zum letzten Mal in der Direktionszeit von Martin Schläpfer und Remus Şucheană gibt „Young Moves – Plattform Choreographie Ballett am Rhein“ ambitionierten Tänzerinnen und Tänzern der Compagnie Raum, eigene Stücke zu erarbeiten und dem Publikum vorzustellen. Nicht zuletzt wegen seiner stilistischen Vielfalt hat sich das Format zu einem Publikumsliebling entwickelt.

„As It Leaves …“ stellt sich Brice Asnar erstmals als Choreograph mit dem Ballett am Rhein vor. Zu Musik von Max Richter kreiert er einen intimen Pas de deux über das Thema des Verlustes von etwas sehr Liebgewonnenem und dem daraus folgenden Prozess eines emotional aufwühlenden Hin- und Hergeworfensein zwischen Widerstand und Kampf, Akzeptieren und Loslassen.

„Was qualifiziert mich, meine künstlerischen Visionen und meine Weltsicht mit der Öffentlichkeit zu teilen, was erlaubt meiner Stimme, dass sie gehört wird?“ Diese Frage dient Helen Clare Kinney als Ausgangspunkt ihrer ersten eigenen Choreographie „Unqualified“. Der Aufführungsort wird ihr dabei zu einem tanztheatralischen Spielfeld, in dem sie auf humorvolle Weise auch die Grenzen zwischen Tänzern und Zuschauern überschreitet.

Als „eine Reise in die Dunkelheiten des Unterbewussten, der Gedanken, Gefühle, Fantasien, Hoffnungen und Ängste“ beschreibt Michael Foster sein „Opus 29“. Musikalische Grundlage dieser emotionalen Erforschung des menschlichen Inneren ist ihm Sergej Rachmaninows Tondichtung „Die Toteninsel“, die von einer Schwarz-weiß-Reproduktion des gleichnamigen Gemäldes Arnold Böcklins inspiriert wurde – eine in Graustufen schillernde Atmosphäre, die Michael Foster für seine dritte Choreographie für das Ballett am Rhein aufgreifen wird.

So-Yeon Kim lässt sich von Peter I. Tschaikowskys „Rokoko-Variationen“ für Violoncello und Orchester zu einem „echten“ Ballett inspirieren: „Tschaikowsky ließ sich für sein Thema mit sieben Variationen von Wolfgang Amadeus Mozart inspirieren und komponierte eine so tänzerische, extravagante und verspielte Musik, dass ich an gar nichts anderes als ans Tanzen denken kann“, verrät die Choreographin.

Mitwirkende

Brice Asnar(Choreografie)
Helen Clare Kinney(Choreografie)
Michael Foster(Choreografie)
So-Yeon Kim(Choreografie)
Thomas Diek(Lichtdesign)
Wun Sze Chan(Tänzer/in)
Daniel Vizcayo(Tänzer/in)
Ann-Kathrin Adam(Tänzer/in)
Yuko Kato(Tänzer/in)
Yoav Bosidan(Tänzer/in)
Boris Randzio(Tänzer/in)
Arthur Stashak(Tänzer/in)
Doris Becker(Tänzer/in)
Feline van Dijken(Tänzer/in)
Sinthia Liz(Tänzer/in)
Rashaen Arts(Tänzer/in)
Philip Handschin(Tänzer/in)
Chidozie Nzerem(Tänzer/in)
Eric White(Tänzer/in)
Hélène Vergnes(Kostümbild)
Irene Vaqueiro(Kostümbild)
Rike Dröscher(Kostümbild)
Sabrina Podemski(Kostümbild)

Spielzeiten

Freitag, 05. Juli 2019 (Premiere / Uraufführung)

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