Doch anstatt einer Cocktail-Stunde zur Beförderung von Nicks akademischer Karriere, wird das junge Paar Zeuge des fast schon rituell anmutenden Ehekrieges der Älteren. Alkoholpegel und Aggressionslevel steigen und in dieser Nacht geht das Spiel unversehens zu weit …
Albees Stück zerrt die tiefsten Geheimnisse und Verletzungen seiner Protagonist*innen ans Licht und zeigt die Lügen und Abgründe der Beziehungen zugleich als deren Motor. In der filmischen Adaption von Albees Theaterstück brillierten 1966 Elizabeth Taylor und Richard Burton, deren Rollen Martha und George am Theater Osnabrück von Monika Vivell und Thomas Kienast übernommen werden.
Regisseurin Elina Finkel inszeniert u. a. in Aachen, Konstanz und Oldenburg und wurde für Regie und Neuübersetzung von Tschechows Drei Schwestern mit dem Erlangener Theaterpreis ausgezeichnet. Mit Wer hat Angst vor Virginia Woolf?, der „Mutter aller Zimmerschlachten“, stellt sie sich erstmals am Theater Osnabrück vor.
Deutsch von Pinkas Braun
Inszenierung Elina Finkel
Bühne, Kostüme Norbert Bellen
Dramaturgie Marie Senf
Das Bild zeigt Edward Albee

