Begleitet von der unvergesslichen Ballettmusik von Peter Tschaikowsky wird ein modernes Tanztheater über faszinierende Wesen zu erleben sein, denen ein immerwährender Zauber anhaftet.
Rothbart hat sich vom Hier und Jetzt abgewandt und in seine Welt der Klarheit zurückgezogen. Dort, wo Ordnung, Strenge und Mechanik herrschen, fertigt er nahezu perfekte Wesen – schwarze und weiße Schwäne. Auch die Gefühle seiner Geschöpfe sollen nur den emotionslosen Stimmungen von schwarz und weiß gehorchen, Liebe, Sehnsucht, Treue und Trauer sind nicht erwünscht. Als aber ein junger Mann sich in einen weißen Schwan Rothbarts verliebt und hingerissen von dessen Schönheit ewige Liebe schwört, muss der arglistige Mann, der Meister der totalen Manipulation, handeln. Er erschafft ein böses Ebenbild des weißen Schwans, welches den jungen Mann verführen soll. Der Kampf von Gut und Böse beginnt und sein Ausgang ist ungewiss.
„Über dem Schwan liegt ein Zauber. Der weiße Schwan ist dem farbigen Alltag entrückt. Lautlos – den Worten, die Verbindungen herstellen und Verbindlichkeit schaffen, seltsam fern – gleitet er über die geheimnisvolle Wassertiefe. Durch seine vornehme Gestalt unterscheidet er sich vom Banalen und Gewöhnlichen.“ Leonardo da Vinci
Inszenierung & Choreografie Katja Taranu, Ausstattung Stephan Fernau, Dramaturgie Jörg Hückler

