Was wäre, wenn ich meine Feinde an eine fleischfressende Pflanze verfüttern könnte? Und wenn sie verfüttert sind, frisst dann die Pflanze mich, oder ich sie? Eine Untersuchung symbolischer Übertragungsmöglichkeiten, die auch die Frage aufwirft, ob Pflanzenanalogien heute nicht eher nervtötend sind.
Das performative Pflanzenlabor findet als Séance statt. Ganz wie im ausgehenden 19. Jahrhundert kehren die Performer ihr Innerstes nach Außen. Gerne ekstatisch mit Tanz und Gesang. Parasitäre Prozesse vs. Verbuschung – Prosaisches wechselt mit Magischem, Versuche des Unmöglichen mit dem Matter of Fact.
Regie: Gerd Hartmann + Martin Clausen. Bühne: Isolde Wittke. Kostüm: Heike Braitmayer. Lichtdesign: Katri Kuusimäki. Eine Produktion von zeitraumexit/Mannheim und Theater Thikwa im Rahmen des Kooperationsprojektes „Gewächse der Seele“.