Hamm, der Herr im Haus, ist an den Sessel gefesselt und blind, während Clov, der Diener, unfähig ist, sich zu setzen. Die Welt außerhalb der Wohnung ist durch eine Katastrophe vernichtet, und die beiden Figuren warten auf etwas, das nie kommt.
Es besteht kein Kontakt zu anderen Menschen, außer zu Nagg und Nell, Hamms Eltern, die etwas abseits in Mülleimern hausen. So existieren die vier Figuren in einem Raum und sitzen ihre Zeit ab. Ein Gefühl des Wartens stellt sich ein, doch worauf? Was erwartet sie und was sind ihre Möglichkeiten, um weiterhin zu leben?
Endspiel, 1957 in London uraufgeführt, ist ein Stück über Leben, Loslassen und Auflösung. Adorno nannte es eine Parodie auf den Existentialismus.
Inszenierung & Ausstattung: Max Claessen Dramaturgie: Barbara Bily / Michael Letmathe