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Furor

Uraufführung/Premiere am 05. Oktober 2019
In ihrem neuesten Stück beleuchten Lutz Hübner und Sarah Nemitz, wie demokratische Werte erodieren und was unsere Gesellschaft auseinanderdriften lässt. Wutbürger, Hate-Speech und Fake-News stehen im Zentrum der Handlung.
© Günther Egger

Drei Repräsentanten höchst unterschiedlicher Milieus treffen in Furor aufeinander: eine Altenpflegerin, ein Paketbote und ein erfolgreicher Politiker. Ministerialdirigent Heiko Braubach hat ausgerechnet in der heißen Phase seines Wahlkampfs um das Amt des Bürgermeisters einen jungen Drogenabhängigen so schwer angefahren, dass dieser für immer an den Rollstuhl gefesselt sein wird. Obwohl ihn offiziell keine Schuld trifft, beschließt er, der Mutter des Jungen, die als Altenpflegerin jeden Cent zweimal umdrehen muss, nicht nur finanziell unter die Arme zu greifen.

Bei einem Besuch in ihrer Wohnung taucht jedoch ihr Neffe auf, der sich als Paketbote über Wasser hält und nun die Stunde der Abrechnung mit der „politischen Elite“ gekommen sieht. Für ihn ist klar, dass Braubach nur deshalb seine Hilfe anbietet, um zu vermeiden, dass sich die ganze Geschichte im Wahlkampf gegen ihn wendet. Und so wittert er seine Chance, Braubach zu erpressen. Es entwickelt sich ein immer heftigerer Schlagabtausch zwischen dem versierten Politprofi und dem jungen Mann voller extremer Positionen, die sich aus Enttäuschung, Wut und Hass speisen.

Mitwirkende

Agnes Mair(Regie)
Veronika Stemberger(Kostümbild)
Heiko Braubach(Schauspieler/in)
Jan-Hinnerk Arnke(Schauspieler/in)
Nele Siebold(Schauspieler/in)
Sara Nunius(Schauspieler/in)
Jerome Siebold(Schauspieler/in)
Phillip Henry Brehl(Schauspieler/in)

Spielzeiten

Samstag, 05. Oktober 2019 (Premiere / Uraufführung)

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