Bereits mit fünf Jahren hat der kleine Wolferl sein erstes Menuett komponiert, mit elf seine erste Opera buffa. Und als er mit 35 Jahren starb, umfasste sein Werk mehr als 600 Kompositionen, darunter die fünf berühmten großen Opern: Die Entführung aus dem Serail, Die Hochzeit des Figaro, Don Giovanni, Così fan tutte und Die Zauberflöte. Das Requiem war das letzte große Werk, an dem er arbeitete. Er hat es nicht beenden können.
Es sind die kleinen, eher unbekannteren Dinge rund um seine Person, die Marie Stockhausens Neugier wecken. Mozarts überbordende, nicht enden wollende Schöpferkraft, seine Arbeitswut, faszinieren sie besonders. Ohne Musik war er nicht vorstellbar. Komponieren war für ihn ein innerer Drang, fast schon ein Zwang. Er war erfüllt von einer großen Unruhe, wie ein Sturm, ein Getriebener. Für die Choreografin ist klar: „Wolfgang Amadeus ist auf die Erde gefallen, um die Menschheit mit seiner Musik zu beschenken und zu beglücken!“ Seine Musik hat ihn unsterblich gemacht. Bis heute wird er für sie gefeiert.
Libretto von Marie Stockhausen und Katajun Peer-Diamond. Musik von Wolfgang Amadé Mozart u. a.
Choreografie & Regie: Marie Stockhausen. Bühne & Kostüme: Andrea Kuprian. Dramaturgie: Romana Lautner.


