Drei Geschwister, Erbinnen und Erbe eines Großindustriellen, kämpfen mit den Erwartungen und der Verantwortung ihrer Familie. Ludwig, der in einem Sanatorium lebte, wird von seiner älteren Schwester nach Hause geholt, während die beiden Schwestern als Schauspielerinnen versuchen, ihren Platz in der Welt zu finden.
Vor, während und nach dem Mittagessen im Speisezimmer der feudalen Döblinger Villa spielen sich nun die alltäglichen Katastrophen einer reichen, exzentrischen Familie ab. In grotesken Wutausbrüchen rechnet Ludwig mit seinen Eltern, dem Großbürgertum und, in einem Rundumschlag, mit dem Medizin-, Kunst- und Wissenschaftsbetrieb ab.