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La Bohème

Uraufführung/Premiere am 08. November 2019
Wenige Opern treffen so direkt ins Herz wie Giacomo Puccinis „La Bohème“. Auf einzigartige Weise gelang es Puccini, Emotionen in tief berührende Klänge und Melodien zu übersetzen.
© Andreas Endermann

Das Künstlertum ist das „Credo“ von Dichter Rodolfo, Maler Marcello, Musiker Schaunard und Philosoph Colline – der schmale Grat zwischen der Realität des Überlebens und der Flucht in die selbstgeschaffene Welt der Bohème, in der Kunst nicht ausgeübt, sondern lediglich gelebt wird. Doch mit dem Auftritt einer jungen, todkranken Frau wird die Realität zur unbezwingbaren Macht.

Giacomo Puccini (1858 –1924) gelang mit „La Bohème“ auf einzigartige Weise die Transformation von Emotionen in zutiefst berührende Klänge und Melodien und zugleich eine äußerst präzise Bestandsaufnahme einer fiktiven Subkultur. Liegt der Schwerpunkt der ersten beiden Bilder auf dem ausgelassenen Amüsement und der zarten Poesie des Sich-Verliebens, so bricht schließlich die Katastrophe mit umso größerer Wucht herein und zeigt, dass hinter dem Leben immer die Allgegenwart des Todes lauert.

Philipp Westerbarkei hat mit seinen ersten Regiearbeiten an der Deutschen Oper am Rhein sowie 2018 mit Mozarts „Zauberflöte“ am Theater Coburg gezeigt, dass er zu den interessantesten Regisseuren der jungen Generation zählt.

Oper in vier Bildern
Libretto von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica nach den „Scènes de la Vie de Bohème“ von Henri Murger
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Dauer: ca. 2 ½ Stunden, eine Pause
Empfohlen ab 14 Jahren

    Musikalische Leitung
    Antonino Fogliani
    Inszenierung
    Philipp Westerbarkei
    Bühne und Kostüme
    Tatjana Ivschina
    Chorleitung
    Gerhard Michalski
    Leitung Kinderchor
    Sabina López Miguez
    Licht
    Volker Weinhart
    Dramaturgie
    Anne do Paço

In dieser Inszenierung treten verschiedene Charaktere auf, die die unterschiedlichen Facetten des Lebens in der Bohème widerspiegeln. Die Musik und die Darstellungen der Sänger tragen dazu bei, die emotionale Tiefe der Geschichte zu vermitteln.

Mitwirkende

Fabian Posca(Choreografie)
Julia Jones(Musikalische Leitung)
Sangmin Jeon(Schauspieler/in)
Aleš Jenis(Schauspieler/in)
Li Keng(Schauspieler/in)
Ralitsa Ralinova(Schauspieler/in)
Simon Stricker(Schauspieler/in)
Daegyun Jeong(Schauspieler/in)
Sebastian Campione(Schauspieler/in)
Marcel van Dieren(Schauspieler/in)
Hak-Young Lee(Schauspieler/in)
Oliver Picker(Schauspieler/in)
Mario del Rio(Schauspieler/in)
Mark Bowman-Hester(Schauspieler/in)
Adam Temple-Smith(Schauspieler/in)
Zöllner(Schauspieler/in)
Händler(Schauspieler/in)
Antonino Fogliani(Musikalische Leitung)
Tatjana Ivschina(Bühnenbild)
Sabina López Miguez(Bühnentechnik)
Volker Weinhart(Lichtdesign)
Anne do Paço(Dramaturgie)
Liana Aleksanyan(Schauspieler/in)
Lavinia Dames(Schauspieler/in)
Eduardo Aladrén(Schauspieler/in)
Bogdan Baciu(Schauspieler/in)
Richard Šveda(Schauspieler/in)
Luke Stoker(Schauspieler/in)
Gürkan Gider(Schauspieler/in)
Peter Nikolaus Kante(Schauspieler/in)
Clemens Begritsch(Schauspieler/in)
Karl Thomas Schneider(Schauspieler/in)

Spielzeiten

Freitag, 08. November 2019 (Premiere / Uraufführung)
Sonntag, 10. November 2019
Samstag, 30. November 2019
Samstag, 07. Dezember 2019
Sonntag, 15. Dezember 2019
Samstag, 21. Dezember 2019
Mittwoch, 25. Dezember 2019
Dienstag, 28. April 2020
Samstag, 02. Mai 2020
Mittwoch, 13. Mai 2020

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