Danilo tröstet sich mit Grisetten über seinen Kummer hinweg, aus Standesgründen seine große Liebe Hanna nicht geheiratet zu haben. Hanna vermählte sich stattdessen mit dem reichen Bankier Glawari, der allerdings bereits kurz nach der Hochzeit verstarb. Nun begegnen sich reiche Witwe und Playboy wieder: Sie, umworben von jedermann, und er mit dem Auftrag des Botschafters, mit ihrem Vermögen den Staatsbankrott zu vereiteln. Die Liebe der beiden entflammt erneut. Doch um die Gefühle preiszugeben, braucht es erst Champagner, Tanz, Musik – und eine List.
Mit diesem Klassiker des Genres erlebte die Ära der »Silbernen Operette« Anfang des 20. Jahrhunderts ihren Höhepunkt: 1905 am Theater an der Wien uraufgeführt, avancierte die »Lustige Witwe« schnell weltweit zum Kassenschlager und brachte seinem Komponisten Franz Lehár den endgültigen Durchbruch.
Regisseurin Andrea Schwalbach, deren frische und konsequente Erzählweise das Augsburger Publikum bereits in der vergangenen Spielzeit bei ihrer Inszenierung von W.A. Mozarts »Die Zauberflöte« begeisterte, widmet sich dem heiteren Stoff mit Tiefgang und Ernsthaftigkeit, ohne dabei den pointierten und bissigen Operettenwitz preiszugeben.
Libretto von Victor Léon & Leo Stein
Musikalische Leitung: Domonkos Héja
Inszenierung: Andrea Schwalbach
Bühne: Nanette Zimmermann
Kostüme: Nora Johanna Gromer
Einstudierung der Chöre: Carl Philipp Fromherz
Choreografie: Amy Share-Kissiov
Dramaturgie: Sophie Walz


