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Carré noir

Uraufführung/Premiere am 08. Januar 2020
Kasimir Malewitschs „Schwarzes Quadrat“ ist weder quadratisch noch schwarz. In ihrem neuen Stück initiiert die französisch-kongolesische Künstlerin Elisabeth Bakambamba Tambwe ein Versteckspiel mit dem Blick der Zuschauer*innen und der Schwierigkeit, tatsächlich das wahrzunehmen, was sich vor den eigenen Augen abspielt.
© DIG UP Productions

Carré noir ist teils Performance und teils Ausstellung und verschiebt kontinuierlich die Grenzen zwischen dem, was sichtbar ist, und dem, was sich im nächsten Augenblick schon wieder dem Blick der Betrachter*in entzieht. Im Zentrum des Stücks steht der Körper als Ort des Widerstands, der sich gegen vorgefasste Sichtweisen wendet und mit ästhetischen, sozialen und politischen Codes und Projektionen spielt. Carré noir offenbart diesen Körper als einen Raum von Möglichkeiten, Metamorphosen und Transformationen. Die eigene Unfähigkeit, tatsächlich und unvoreingenommen wahrzunehmen, wird greifbar.

Zugegeben, es ist meistens schwierig, das zu sehen, was direkt vor den eigenen Augen passiert. But please, don’t give up. Elisabeth Bakambamba Tambwe wurde in Kinshasa geboren und wuchs in Frankreich auf, wo sie bildende Kunst und Bildhauerei studierte. In ihrer choreografischen Arbeit beschäftigt sich die Künstlerin mit der sensiblen und fragilen Dimension des Körpers und dem Konzept von Normalität, das sie als tyrannisch und erniedrigend kritisiert. Ihre letzten Arbeiten wurden u. a. bei den Wiener Festwochen, beim steirischen herbst, im brut Wien, beim donaufestival, bei ImPulsTanz und bei Afro_Vibes Amsterdam gezeigt.

Konzept und Choreografie Elisabeth Bakambamba Tambwe. Video Eduardo Triviño Cely. Licht Martin Schwab. Ton Lucas Henao Serna. Kostümherstellung mukenge/schellhammer. Dramaturgie Philippe Riéra. Produktion partner in crime.

Eine Koproduktion von DIG UP PRODUCTIONS und brut Wien in Kooperation mit Afro_Vibes Performing Arts Festival Amsterdam.

Mitwirkende

Eric Abrogoua(Schauspieler/in)
Martin Schwab(Lichtdesign)
Lucas Henao Serna(Sounddesign)
Philippe Riéra(Dramaturgie)

Spielzeiten

Mittwoch, 08. Januar 2020 (Premiere / Uraufführung)
Donnerstag, 09. Januar 2020
Freitag, 10. Januar 2020
Samstag, 11. Januar 2020 (Derniere / Letzte Vorstellung)

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