Heute erscheint der Skandal, den Jarrys fressender, mordender König Ubu 1896 auslöste, harmlos, angesichts einer politischen Landschaft, die denjenigen zur Macht verhilft, die am schamlosesten nach ihr greifen; die diejenigen belohnt, die am lautesten schreien und die Schuld stets bei den anderen finden. Für das Berliner Ensemble schreibt der belgische Autor und Regisseur Stef Lernous die Groteske des mordenden Egomanen Ubu neu und versetzt sie in seine abgründig düsteren Bildwelten.
Aus dem Niederländischen von Rainer Kersten. Regie: Stef Lernous. Bühne: Sven van Kuijk. Kostüme: Stef Lernous, Elina Schnizler. Dramaturgie: Johannes Nölting. Musik: Jörg Gollasch. Licht: Arnaud Poumarat. Übersetzung: Rainer Kersten. Künstlerische Mitarbeit Regie: Maja Westerveld. Musiker: Lukas Fröhlich, Peer Neumann, Tilo Weber.


