Die Choreografien von Mei Hong Lin zeichnen sich durch die enge Verbindung zwischen Musik und Bewegung aus. In „Bilder einer Ausstellung“ unterzieht sie ihr eigenes Schaffen einer systematischen Intervention und hinterfragt ihr Werk neu. Sie setzt bestehendes Material als strukturelle und emotionale Inspiration in einen neuen Kontext und manifestiert Bewegung und Ausdruck als eine Fortentwicklung ihrer eigenen choreografischen Entwicklung. Sie zeigt Möglichkeiten zur Überwindung von Angst und Tod auf sowie die Akzeptanz der Endlichkeit und zeichnet das tiefenpsychologische Narrativ der „Bilder einer Ausstellung“ choreografisch nach. Dabei erfindet sie mit Hilfe eines interagierenden Sounddesigns und dem DJ Christian Düchtel live on stage den Klavierzyklus neu: Modest Mussorgski und Mei Hong Lin - reframed.
Mit Musik von Modest Mussorgski und Sounddesign von Randomhype.
Choreografie und Inszenierung Mei Hong Lin. Sounddesign Randomhype. Bühne und Kostüme Julio Andrés Escudero. Lichtdesign Johann Hofbauer. Dramaturgie Roma Janus, Thorsten Teubl.
Live Electronics Randomhype, Pianist Stefanos Vasileiadis.


