Johannes Erath, der an verschiedenen renommierten Opernhäusern mit großer szenischer Bilderpoesie Operngeschichten entlang ihrer Bruchkanten erzählt, entwirft eine szenisch-musikalische Zustandsbeschreibung über die Auferstehung des Bühnenraums und seiner Zauberdinge. Es geht um das, was wir vermisst haben und zurückgewinnen, um die unmöglichen Möglichkeiten des Bühnenkusses, Spielarten der Nähe, den Zauber des ersten Tons und die Stolperkanten der abständigen Bühnenhygiene, über die es mit Humor und Theaterwunder zu tänzeln gilt – oder klangvoll hinzuknallen. Ein Abend über die große Liebe zur Oper mit Sänger*innen und Orchestermusiker*innen.
Ein szenischer Abend von Johannes Erath mit Musik von Puccini, Verdi, Wagner, Strauss, Offenbach u.v.a. Dauer: ca. 1 ¼ Stunden, keine Pause.


