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Wanaset Yodit

in Kaserne Basel
Uraufführung/Premiere am 20. November 2020
Zwei Frauen aus Soltau, Abir Omer und Yodit Akbalat, haben nach ihrer Flucht aus dem Sudan ein Dokumentarprojekt über Genitalverstümmlung und Frausein entwickelt. Gemeinsam mit der ägyptischen Regisseurin Laila Soliman laden sie das Publikum zu einer einzigartigen Kaffeezeremonie ein.
© Nancy Mounir

Ihr Wohnzimmer ist die Bühne, das Publikum sitzt gemütlich auf Kissen, hört ihre Geschichten und Lieblingslieder oder lässt sich aus Muscheln die Zukunft vorhersagen. Die beiden Freundinnen teilen ihren Alltag, ihr Lachen und ihre Tränen in einer Mischung aus Arabisch und Deutsch mit dem Publikum. Eine Geschichte, überdramatisch und mit viel Humor erzählt, die wir in den Medien oft von Männern hören, aber zu selten von Frauen als Hauptakteurinnen. Eine Begegnung über die Zeiten und Kulturen hinweg, in intimer Atmosphäre.

Biografie
Laila Soliman (*1981) ist eine ägyptische Theaterregisseurin, Dramaturgin und Dramatikerin. Sie lebt und arbeitet in Kairo. An der American University in Kairo studierte sie Theater und absolvierte ihren Master of Arts in Theater bei DAS Arts (AHK) in Amsterdam. Ihre Arbeit ergibt sich aus dem Interesse am Zustand des Wandels im gegenwärtigen gesellschaftspolitischen Klima und seinem Einfluss auf Individuen, Beziehungen und Machtstrukturen.

Sprache Arabisch (mit Übersetzung) und Deutsch

Produktion produktionsDOCK
Koproduktion Festival Theaterformen 2020, Kaserne Basel, Theater Bremen, HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste, Dresden.

Die Vorstellungen sind Teil von Unordnungen, einem Schwerpunkt in Kooperation mit ROXY Birsfelden und Les Créatives, Genf.

Mitwirkende

Yodit Akbalat(Schauspieler/in)
Abir Omer(Schauspieler/in)
Moïra Gilliéron(Bühnenbild)
Nancy Mounir(Sounddesign)
Franziska Schmidt(Produktionsleitung)

Spielzeiten

Freitag, 20. November 2020 (Premiere / Uraufführung)
Samstag, 21. November 2020
Sonntag, 22. November 2020

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