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Und sicher ist mit mir die Welt verschwunden

in Maxim Gorki Theater
Uraufführung/Premiere am 24. Oktober 2020
In einem schonungslosen Monolog zieht ein Sprecher Bilanz über das Leben und die Herausforderungen einer ganzen Generation im Neoliberalismus. Die Auseinandersetzung mit der eigenen Vergänglichkeit und der Suche nach Sinn in einer unglücklichen Welt stehen im Mittelpunkt.
© Esra Rotthoff

Immobilien und Kühlschränke, triste Reisen und die Abwesenheit von Liebe. Sibylle Berg, die optimistische Pessimistin, wie sie sich selbst bezeichnet, zeigt abermals ihre Brillanz. Ihr gelingt ein aufrüttelndes, wütendes und starkes Stück voller Sprachintelligenz, Haltung und Humor. »Hat uns – bitte schön – irgendjemand auf diese Kränkung vorbereitet? Dass wir plötzlich unwichtig werden? Unsichtbar, auch wenn wir uns an die Regeln halten? Die es für Frauen gibt.«

„Und sicher ist mit mir die Welt verschwunden“, wieder in der Regie von Sebastian Nübling und choreografiert von Tabea Martin, ist der vierte und letzte Teil der Saga, die Sibylle Berg für das Maxim Gorki Theater geschrieben hat. Die Reise der vielstimmigen jungen Sprecher, die sie fulminant mit Es sagt mir nichts, das sogenannte Draußen begann und die sie auf der Suche nach dem Glück in einer unglücklichen Welt mit Und dann kam Mirna und Nach uns das All – Das innere Team kennt keine Pause begleitete, beendet sie scheinbar elegisch, mit einer polyphonen Sprecher. CUT. ACTION.

Mitwirkende

Tabea Martin(Choreografie)
Valerie Göhring(Dramaturgie)
Anastasia Gubareva(Schauspieler/in)
Svenja Liesau(Schauspieler/in)
Vidina Popov(Schauspieler/in)
Katja Riemann(Schauspieler/in)

Spielzeiten

Samstag, 24. Oktober 2020 (Premiere / Uraufführung)
Sonntag, 25. Oktober 2020
Montag, 26. Oktober 2020
Samstag, 31. Oktober 2020

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