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Nabucco, Carmen und Le nozze di Figaro

in Wiener Staatsoper
Uraufführung/Premiere am 21. Februar 2021
Die Wiener Staatsoper setzt ihre Zusammenarbeit mit dem ORF fort und bringt drei Produktionen im Rahmen der Reihe »Wir spielen für Österreich« zur Aufführung. Diese Produktionen werden nur für Kameras und Mikrofone inszeniert und bieten eine besondere Perspektive auf die klassischen Werke.
© Wiener Staatsoper GmbH / Michael Pöhn: Plácido Domingo in der Titelpartie von »Nabucco«

Den Auftakt macht Nabucco anlässlich des 80. Geburtstags von Plácido Domingo. Neben dem Jubilar in der Titelpartie gibt es mehrere Rollendebüts am Haus: Freddie De Tommaso verkörpert seinen ersten Wiener Ismaele. Als Abigaille bzw. Zaccaria singen Anna Pirozzi und Riccardo Zanellato erstmals am Ring.

Anfang Februar ist mit der Premiere von Carmen erstmals eine Regiearbeit von Calixto Bieito in der Wiener Staatsoper zu sehen: Seine legendäre Inszenierung zeigt Carmen als individuelle Persönlichkeit und thematisiert die Welt der Soldaten, Arbeiterinnen und Ganoven in einem Grenzgebiet frei von Klischeebildern und Kitsch. Der Flamenco ist lediglich ein ironisches Zitat unter Carmens Freundinnen. Am Dirigentenpult steht Andrés Orozco-Estrada, der mit dieser Produktion sein Staatsopern-Debüt gibt. Zum ersten Mal singt die gefeierte Anita Rachvelishvili die Titelpartie im Haus am Ring.

In der Wiederaufnahme von Jean-Pierre Ponnelles detailreicher Inszenierung von Le nozze di Figaro unter der musikalischen Leitung von Philippe Jordan sind Andrè Schuen als Graf Almaviva, Federica Lombardi als Gräfin Almaviva, Virginie Verrez als Cherubino sowie die HausdebütantInnen Louise Alder als Susanna und Philippe Sly als Figaro zu erleben. Mit diesem Werk wird Philippe Jordan gemeinsam mit einer jungen, sich international durchsetzenden Sängergeneration die Idee eines weltweit ausstrahlenden Wiener Mozart-Ensembles neu aufgreifen.

Staatsoperndirektor Bogdan Rošcic betont die Bedeutung der Zusammenarbeit mit dem ORF-Fernsehen und Ö1, um dem Publikum weiterhin Opernproduktionen in höchster Qualität anzubieten. Er freut sich, dass Plácido Domingo, der der Wiener Staatsoper seit vielen Jahren verbunden ist, unter diesen Bedingungen auftritt. Die Carmen-Produktion wird im Fernsehen Premiere feiern und in Folge ins Repertoire aufgenommen werden können. Auch die Wiederaufnahme von Jean-Pierre Ponnelles legendärer Figaro-Inszenierung wird zumindest im Fernsehen zu sehen sein, was für die Planung künftiger Monate sowie die Arbeit von Philippe Jordan an einem neuen, jungen, internationalen Mozart-Ensemble essentiell ist.

Auf play.wiener-staatsoper.at werden die täglichen, weltweit kostenlosen Streams aus dem digitalen Archiv des Hauses am Ring fortgeführt. Das Programm wird laufend aktualisiert.

Mitwirkende

Plácido Domingo(Schauspieler/in)
Freddie De Tommaso(Schauspieler/in)
Riccardo Zanellato(Schauspieler/in)
Anna Pirozzi(Schauspieler/in)
Andrés Orozco-Estrada(Musikalische Leitung)
Anita Rachvelishvili(Schauspieler/in)
Charles Castronovo(Schauspieler/in)
Erwin Schrott(Schauspieler/in)
Olga Kulchynska(Schauspieler/in)
Philippe Jordan(Musikalische Leitung)
Andrè Schuen(Schauspieler/in)
Federica Lombardi(Schauspieler/in)
Virginie Verrez(Schauspieler/in)
Louise Alder(Schauspieler/in)
Philippe Sly(Schauspieler/in)
Andrés Orozco-Estrada(Musikalische Leitung)
Piotr Beczala(Sänger/in)
Erwin Schrott(Sänger/in)
Adam Fischer(Musikalische Leitung)
Mariusz Kwiecien(Sänger/in)
Marina Rebeka(Sänger/in)
Juliane Banse(Sänger/in)
Benjamin Bruns(Sänger/in)
Caroline Wenborne(Sänger/in)
Hila Fahima(Sänger/in)
Miriam Albano(Sänger/in)
Olga Beszmertna(Sänger/in)
Íride Martínez(Sänger/in)
Markus Werba(Sänger/in)
Annika Gerhards(Sänger/in)
Franz-Josef Selig(Sänger/in)
Stephen Costello(Sänger/in)
Marco Caria(Sänger/in)
Jean-Christophe Spinosi(Musikalische Leitung)
Isabelle Leonard(Sänger/in)
Maxim Mironov(Sänger/in)
Alessio Arduini(Sänger/in)
Luca Pisaroni(Sänger/in)
Daniela Fally(Sänger/in)
Juan Diego Flórez(Sänger/in)
Maria Nazarova(Sänger/in)
Kevin Rhodes(Musikalische Leitung)
Rudolf Nurejew(Choreografie)

Spielzeiten

Sonntag, 21. Februar 2021 (Premiere / Uraufführung)

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