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Sprich nur ein Wort

in Theater am Kornmarkt
Uraufführung/Premiere am 24. April 2021
Franz Michael Felder war ein Landwirt, Poet und Sozialreformer, der mit voller Intensität für gerechtere Verhältnisse kämpfte. Sein Leben und Wirken waren geprägt von Liebe, Hass und einem unermüdlichen Streben nach Veränderung.
© Anja Köhler

Der Bregenzer Dramatiker Maximilian Lang verleiht mit dieser Auftragsarbeit für uns jenen Personen eine Stimme, die Felder kannten, die ihn umgaben, die ihn unterstützten oder gegen ihn agitierten, ihn liebten oder hassten. In Sprich nur ein Wort wenden sie sich posthum an den Verstorbenen, mit dessen Tod das Ringen um die Gestaltung der Gesellschaft, die Felder kritisch durchleuchtet hatte, zum Erliegen gekommen ist. Sie vermissen Felder und seine treibende Kraft, er ließ sie zurück – verzweifelt, liebend, hassend.

Der Streit um ein Denkmal, das Felders Freund:innen ihm in Schoppernau Jahre nach seinem Tod errichten wollten, wird bei Lang zum Rahmen für eine Gegenüberstellung der so grundverschiedenen Perspektiven, aus denen Zeitgenoss:innen, wie sein Weggefährte Kaspar Moosbrugger und sein Widersacher Pfarrer Rüscher, das Werk, das Wirken und das Menschsein des Franz Michael Felder erlebten.

Inszeniert wird die Uraufführung von Bérénice Hebenstreit, die 2019 am Vorarlberger Landestheater bereits bei DER FLÜCHTLING Regie führte und mit VEVI auch bei unserem jungen Publikum für Furore sorgte. Bérénice Hebenstreit erhielt den diesjährigen Nestroy-Theaterpreis in der Kategorie „Bester Nachwuchs weiblich“.

Mitwirkende

Maximilian Lang(Autor/in)
Grégoire Gros(Schauspieler/in)
David Kopp(Schauspieler/in)
Johanna Köster(Schauspieler/in)
Elke Maria Riedmann(Schauspieler/in)
Mira König(Kostümbild)
Gilbert Handler(Komponist/in)
Michael Isenberg(Dramaturgie)

Spielzeiten

Samstag, 24. April 2021 (Premiere / Uraufführung)

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