Anlässlich des Tags der Befreiung vom Faschismus findet die Podiumsdiskussion 'Deutschland ist unser Problem' statt. Moderiert von Sasha Marianna Salzmann werden die Kabarettistin und Schauspielerin İdil Baydar, die Mitinitiatorin des feministischen Romnja* Archivs RomaniPhen, Isidora Randjelović, und die Soziologin Katharina Warda über Kontinuitäten rechter und rassistischer Gewalt und den Widerstand dagegen sprechen. Die Veranstaltung kann live im Stream verfolgt oder später online angeschaut werden.
Wie gewohnt können wechselnde Produktionen im GORKI STREAM gesehen werden: 'Schwarzer Block', 'Berlin Oranienplatz', 'Death Positive – States of Emergency', 'In My Room', 'Und sicher ist mit mir die Welt verschwunden', 'Futureland' und 'Hamlet' sind Teil des digitalen Programms.
'4 WËNDE', die neueste Produktion des Jugendclubs DIE AKTIONIST*INNEN, ist zum Theatertreffen der Jugend 2021 eingeladen. Die Tanzperformance wird im digitalen Programm zu sehen sein.
'Und sicher ist mit mir die Welt verschwunden', in der Regie von Sibylle Berg, ist eingeladen zu 'Stücke 2021' der 46. Mülheimer Theatertage. Diese finden ebenfalls digital statt.
Am 3. Mai wird im Livestream eine Veranstaltung von Reporter ohne Grenzen zur Pressefreiheit in Belarus angeboten. Mit dem Anwachsen der Massenproteste gegen die gefälschte belarussische Präsidentenwahl im August 2020 verschlechterten sich die Arbeitsbedingungen für Medienschaffende massiv. Journalist*innen wurden festgenommen und misshandelt. Trotz der Gefahr dokumentierte die in Minsk lebende Fotografin Violetta Savchits die Demonstrationen. Der Berliner Journalist und Belarus-Experte Ingo Petz hat enge Kontakte zu Kulturschaffenden und kritischen Stimmen. Auch der aktuelle Bildband 'Fotos für die Pressefreiheit 2021' wird vorgestellt.
Die Podiumsdiskussion 'Deutschland ist unser Problem' thematisiert die Kontinuitäten von Rassismus und rechter Gewalt seit 1945. Die im Herbst geplante Ausstellung 'Offener Prozess' widmet sich dem NSU-Komplex und einem zentralen Kapitel rechter Gewalt und Rassismus nach 1990.


