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Hippolyte et Aricie

in Nationaltheater Mannheim (Hauptgebäude)
Uraufführung/Premiere am 01. Mai 2021
Frankreich auf dem Höhepunkt absolutistischer Prachtentfaltung: Der Hof ergeht sich in rauschenden Festen, während Jean-Philippe Rameau mit seiner ersten Oper an die Öffentlichkeit tritt. Die musikalische Sprache Rameaus ist geprägt von expressiven Dissonanzen und einer ins Extreme gesteigerten Ausdruckskraft.
© Christian Kleiner

Den damaligen Zuhörern muss es in den Ohren geklungen haben, als sie miterlebten, wie Phädras zerstörerische Liebe zu ihrem Stiefsohn Hippolyte eine ganze Familie in den Abgrund zu reißen droht. Doch im Frankreich des 18. Jahrhunderts gibt es eine Instanz, die den Untergang abwendet: Jupiter, der im rechten Moment eingreift und Hippolyte seiner "rechtmäßigen" Geliebten Aricie zuführt. Das Happy End bleibt jedoch zwiespältig.

Lorenzo Fioroni, der bereits mit Monteverdis "Poppea" sein Talent für spektakuläre Theaterbilder unter Beweis gestellt hat, spürt dem revolutionären Genie Rameaus nach und verhilft "Hippolyte et Aricie" gemeinsam mit dem Barockspezialisten Bernhard Forck zur (nachgeholten) Mannheimer Erstaufführung.

In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln.

Mitwirkende

Bernhard Forck(Musikalische Leitung)
Paul Zoller(Bühnenbild)
Loriana Casagrande(Bühnenbild)
Katharina Gault(Kostümbild)
Damian Chmielarz(Lichtdesign)
Cordula Demattio(Dramaturgie)
Dani Juris(Ensemble)
Diane Estelle Kruger(Schauspieler/in)
Amelia Scicolone(Schauspieler/in)
Sophie Rennert(Schauspieler/in)
Marie-Belle Sandis(Schauspieler/in)
Charles Sy(Schauspieler/in)
Nikola Diskić(Schauspieler/in)
Uwe Eikötter(Schauspieler/in)
Patrick Zielke(Schauspieler/in)
Christopher Diffey(Schauspieler/in)
Raphael Wittmer(Schauspieler/in)
Marcel Brunner(Schauspieler/in)

Spielzeiten

Samstag, 01. Mai 2021 (Premiere / Uraufführung)

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