Auf Grundlage von Wagners romantischer Oper und anderer Quellen entwickeln Regisseur Sascha Bunge und Stefan Faupel als musikalischer Leiter eine sehr freie Bearbeitung des „Holländer“-Stoffes und lassen im Hinterzimmer der Hafenkneipe „Zum letzten Wal“ (die man bereits aus dem Liederabend „Die Nordsee“ kennt) kauzig-komische Typen und mysteriöse Frauen aufeinandertreffen: „Gemeinsam mit ihnen tauchen wir tief ins 19. Jahrhundert ein und begegnen mit Richard Wagners Fliegendem Holländer und seiner angebeteten Senta zwei Figuren, die für die Unterschiedlichkeit der Lebensentwürfe auf dem Festland und auf der See stehen, für das Unvereinbare von ungezähmter Natur und trauter Heimeligkeit.
Zu Besuch sind außerdem Heinrich Heine und Friedrich Nietzsche, dazu Richard Wagner selbst, seine Frau. Man singt, musiziert, trinkt Schnaps und vergisst die Zeit“, so Sascha Bunge. Für Schauspieler und musikalischen Leiter Stefan Faupel ist es ein „stürmisch-romantischer Liederabend für Wagnerianer, verkappte und echte Seeleute, für einsame Seelen und sehnsüchtige Aufs-Meer-Hinaus-Blicker“. Und es ist ein Abend über erfüllte und unerfüllte Sehnsüchte, die singbar, aber nicht aussprechbar sind.
Für Bühnen- und Kostümbild zeichnet Angelika Wedde verantwortlich. Die Dramaturgie liegt bei Kerstin Car.
Die bekannten Abstands- und Hygieneregeln bleiben bestehen. Außerdem wird das Publikum gebeten, einen negativen Corona-Test parat zu halten (alternativ Impfpass oder Nachweis einer Genesung). Im Saal werden weiterhin jede zweite Reihe und immer zwei Plätze innerhalb der Reihen freigehalten für ausreichend Abstände. Die Maske kann am Platz abgenommen werden. Weitere Informationen sind im Service-Center sowie auf der Homepage www.landesbuehne-nord.de erhältlich.


