In Thomas Perles Stück treffen drei Frauen aus demselben Ort in den Karpaten aufeinander. Sie erzählen von ihren deutsch-österreichisch-ungarisch-rumänischen Biografien und Schicksalen, eingebettet in die politischen Verschiebungen und Gewaltgeschichten der Jahrhunderte.
Mit seinen knapp-präzisen Dialogen entfaltet Perle einen großen historischen Bogen, von der "teitschen" Einwanderung in die Region während des 18. Jahrhunderts über den Nationalsozialismus, den Sturz Ceaușescus und die Sehnsucht nach einem anderen Leben im Westen. Und auch Berg und Wald kommen zu Wort.
Regie: András Dömötör, Bühne und Kostüme: Sigi Colpe, Musik: Tamás Matkó, Video: David Benjamin Schulz, Dramaturgie: Juliane Koepp