Kurz nach der Beendigung seines weit bekannteren Werkes Eugen Onegin wandte sich der russische Komponist mit seiner Jungfrau von Orleans dem Genre der französischen Grand Opéra zu und setzte einer von ihm hochgeschätzten Heroine ein musikalisches Denkmal. Auf Basis einer russischen Übersetzung der romantischen Tragödie Die Jungfrau von Orleans Friedrich Schillers aus dem Jahr 1801 schrieb der Komponist den Text der Oper selbst.
Tschaikowsky schrieb das Operntextbuch für seine Oper auf Basis einer russischen Schiller-Übersetzung. Starken Einfluss auf die Konzeption hatte vor allem die große französische Oper, und so zeigt sich Tschaikowsky in diesem Werk weniger von seiner national-russischen Seite, sondern erweist sich als Musikdramatiker europäischer Ausrichtung.
Die aktuelle Thüringer Verordnung zur Regelung infektionsschutzrechtlicher Maßnahmen und schrittweisen weiteren Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 macht einen veränderten Sitzplan notwendig.


