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Happy, we lived on a planet

in Schauspielhaus Dortmund
Uraufführung/Premiere am 19. September 2021
Die Vorstellung, ein Dinosaurier zu sein, führt zu Gedanken über das plötzliche Aussterben einer Spezies. Inmitten eines unerwarteten Endes eröffnet sich die Frage nach dem, was bleibt und welche Verantwortung wir für die Vergänglichkeit tragen.
© Birgit Hupfeld

Eigentlich hat es nichts mit mir zu tun. Kurz darauf bebt die Erde, der Himmel verdunkelt sich, Glaskugeln fallen herab und eine riesige Flutwelle reißt mich weg. Einfach so.

Wir können nicht wissen, ob es wirklich genau so passiert ist. Wir wissen aber, dass es schnell war und unerwartet. Wir wissen, dass danach neues Leben auf diesem Planeten entstanden ist. Wir wissen, dass es wieder passieren kann.

Über Endlichkeit nachzudenken löst meist ein Unwohlsein aus, dabei ist das Ende selbstverständlicher Teil des Lebens und begegnet uns immer wieder. In der Auseinandersetzung mit verschiedenen Formen von Endlichkeit und potenziellen Neuanfängen liegt auch eine Kraft: Was bleibt, wenn etwas geht? Welche Schönheit liegt in der Vergänglichkeit der Dinge? Welche Verantwortung tragen wir für das, was uns überdauert?

Ensemblemitglied Mervan Ürkmez schafft mit dem künstlerischen Team von Happy, we lived on a planet einen Erfahrungsraum für eine sinnliche und vielschichtige Auseinandersetzung mit der Endlichkeit und sucht auch nach dem ermutigenden Potenzial, das im Ende steckt.

Mitwirkende

Andreas Niegl(Komponist/in)
Markus Fuchs(Lichtdesign)
Hannah Saar(Dramaturgie)
Anna Tenti(Bühnentechnik)
Tilla Wienand(Bühnentechnik)
Ruth Ziegler(Bühnentechnik)
Ekkehard Freye(Schauspieler/in)
Nika Mišković(Schauspieler/in)
Raphael Westermeier(Schauspieler/in)
Renate Henze(Schauspieler/in)
Oskar Westermeier(Schauspieler/in)

Spielzeiten

Sonntag, 19. September 2021 (Premiere / Uraufführung)
Donnerstag, 07. Oktober 2021

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