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Klimatrilogie

in Schauspielhaus
Uraufführung/Premiere am 09. Oktober 2021
In einer post-apokalyptischen Zukunft steigen Wesen aus Kapseln und betrachten die verwüstete Erde. Sie suchen nach Antworten auf die Fragen, wie es zu dieser Zerstörung kommen konnte und welche Verantwortung der Mensch trägt.
© Kerstin Schomburg

Um zu verstehen, was hier passiert ist, tragen sie wie Archäolog:innen Schicht für Schicht der zerstörten Landschaften ab. Immer mehr Bruchstücke verloren gegangener Erinnerungen legen sie dabei frei. Sie erzählen von Menschen, die sich bis zum Kollaps genommen haben, was sie wollten, und dabei nicht nur das Klima als System zum Einsturz brachten, sondern auch unweigerlich sich selbst und ihre Mitmenschen.

Klimatrilogie ist eine exzessive Spurensuche. Der Planet Erde als Black Box: Sie vergisst nichts, und wir Lebenden müssen nur genau lesen, um zu verstehen, warum die ökologische Zerstörung unserer Erde auch immer soziale Erosionen nach sich zieht.

Seit 2016 hat der Dramatiker Thomas Köck drei Stücke geschrieben, die sich tiefbohrend mit dem Verhältnis von Kolonialismus, Kapitalismus und Natur auseinandersetzen: paradies fluten, paradies hungern und paradies spielen.

Die Regisseurin Marie Bues setzt diese Stücke miteinander in Beziehung und formt sie zu einem bildstarken Panorama über Gier, Macht, die Sehnsucht nach Verbindung und die nie schwindende Hoffnung auf einen Neuanfang nach der Katastrophe.

Mitwirkende

Marie Bues(Regie)
Heike Mondschein(Bühnenbild)
Amit Epstein(Kostümbild)
Bahar Meriç(Choreografie)
Johannes Frick(Komponist/in)
Mazlum Nergiz(Dramaturgie)
Bernhard Conrad(Schauspieler/in)
Tabitha Frehner(Schauspieler/in)
Alrun Hofert(Schauspieler/in)
Caroline Junghanns(Schauspieler/in)
Birte Leest(Schauspieler/in)
Kaspar Locher(Schauspieler/in)
Nicolas Matthews(Schauspieler/in)
Alban Mondschein(Schauspieler/in)
Amelle Schwerk(Schauspieler/in)

Spielzeiten

Samstag, 09. Oktober 2021 (Premiere / Uraufführung)

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