„Ich, Wunderwerk und how much I love Disturbing Content“ handelt von der Macht über die Darstellung der Wirklichkeit, von entfesselten Bildwelten und verwischenden Grenzen zwischen Zuschauer*innen und Täter*innen. Scheinbar mühelos spannt die Autorin Amanda Lasker-Berlin einen inhaltlichen Bogen zwischen Weltereignissen auf YouTube und Weihnachtsfeiern auf Super 8, zwischen Geiseldramen in den Medien und in der Familie.
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„Once upon Tomorrow“ erzählt Geschichten über das Klima und einen Global Green New Deal. Der Green New Deal fordert eine ökologische Wende ohne Kompromisse. Um sich diese Wende vorstellen zu können, hat die kanadische „Climate Change Theatre Action“ zahlreiche Autor*innen von allen Kontinenten dazu aufgerufen, kurze Stücke für das Theater zu schreiben. In Graz treffen Stimmen aus Kanada, Chile und Hongkong auf Geschichten aus Kenia, Neuseeland und Großbritannien. 10 Schauspielstudierende der Kunstuniversität Graz bilden einen Chor, der erkundet, wie wir einen globalen Green New Deal denken können.
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„Das Licht im Kasten (Straße? Stadt? Nicht mit mir!)“ von Elfriede Jelinek ist ein umwerfend komischer wie trauriger Streifzug durch die Welt der Kleidung und des sich Kleidens. Das Stück erzählt von schönen Oberflächen und hässlichen Kehrseiten, von den Kosten unserer Kaufentscheidungen und von einer immer schnelllebigeren Modeindustrie, um Umweltzerstörung und die wahren „Fashion Victims“: jene ausgebeuteten Menschenleben, die stillschweigend für mehr Profit in Kauf genommen werden.


