Die Erde ist unbewohnbar geworden. Wohin also mit der ganzen Menschheit und ihrem vermeintlichen Fortschritt? Nachdenklich wie humorvoll geht das Science-Fiction-Schauspiel diesen Fragen auf den Grund und schickt dafür eine Crew aus mehreren Generationen im großen Raumschiff quer durchs Weltall.
Das Stück beginnt im Jahr 2213. Seit Jahren schwebt die Besatzung des Raumschiffs „Granda Paso“ durchs Universum. Die Suche nach einem neuen Heimatplaneten gestaltet sich schwieriger als geplant. Nicht nur die Motivation der Crew lässt mittlerweile zu wünschen übrig, auch die Schatten der Vergangenheit drängen sich immer wieder auf. Wann ist die Menschheit bloß falsch abgebogen? Als plötzlich auch noch die Computertechnik verrücktspielt und sich die Künstliche Intelligenz Kompetenzen anmaßt, die ihr eigentlich nicht zustehen, behält kaum einer noch einen kühlen Kopf. Schwarzer Humor, eine Engelsgeduld und Nervenstärke sind umso mehr gefragt, denn die Computer melden: Asteroid auf Kollisionskurs! Das Weltraumabenteuer geht weiter …
Konstantin Küspert, Jahrgang 1982, zählt zu den aufregenden jüngeren Gegenwartsautoren. Sein Stück „fort schreiten“ wurde 2020 in Bamberg uraufgeführt. In Rudolstadt kommt es in der Regie von Jens Schmidl zur Premiere, der dort zuletzt mit seinem „Elvis first!“ einen großen Erfolg landete. An seiner Seite verwandelt Bühnenbildner Kaspar Zwimpfer die Bühne in ein großes Raumschiff, während Kostümbildnerin Katharina Piriwe für spacige Kostüme sorgt. Mit im Team sind ebenso Anne Römeth (Choreografie), Weltraumgrafik (Berlin) und für die Videoeffekte Silberstreif Productions.


