Mit ihrer optimistischen Haltung ist „Iolanta“ ideal, um in unserer aktuellen Situation eine Saison mit großer Oper zu beginnen. Tschaikowski entrollt in einem Märchenland mit Königen, Prinzessinnen und Rittern nach einem im 19. Jahrhundert populären Theaterstück die Geschichte einer jungen, blinden Frau, die die erste große Liebe spürt und sich von ihrem Vater, dem König, löst.
Dieser hat seine Tochter von der Außenwelt abgeschlossen, ja, die Prinzessin weiß nicht einmal, dass die anderen Menschen sehen können. Er befürchtet, dass er keinen Erben für sein Reich finden wird, wenn bekannt wird, dass es gilt, eine Blinde zur Frau zu nehmen. Ein junger Ritter dringt in das verbotene Schloss ein und findet die schlafende Prinzessin vor. Er verliebt sich unsterblich und wirbt um sie. Natürlich erfährt die junge Frau so, dass es noch eine andere Welt als ihre gibt und wird neugierig. Doch als ihr Vater von dem Eindringling erfährt, droht er alle Hoffnung des Paars zu zerstören. Ein Freund des Ritters und ein weiser Arzt können jetzt helfen.
Oper in einem Akt | Musik von Pjotr Iljitsch Tschaikowski | Libretto von Modest Iljitsch Tschaikowski | nach dem Schauspiel „König Renés Tochter“ von Henrik Hertz | In russischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Musikalische Leitung Markus L. Frank | Inszenierung Michael Schachermaier | Bühne Jessica Rockstroh | Kostüme Alexander Djurkov Hotter | Dramaturgie Felix Losert | Puppenbau und Puppenspiel Kerstin Dathe | Leitung Opernchor Sebastian Kennerknecht
Herren des Opernchores des Anhaltischen Theaters Dessau | Anhaltische Philharmonie Dessau


