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Die Eumeniden

Uraufführung/Premiere am 13. November 2021
Auf Agamemnons Haus liegt ein Fluch: Er opfert seine Tochter, seine Frau Klytaimnestra erschlägt ihn, der gemeinsame Sohn Orest mordet die Mutter. Alle haben ihre Gründe, alle haben getötet, und die Erinyen sorgen als Rachegöttinnen dafür, dass das Morden kein Ende nimmt.
© Stadttheater Bremerhaven

Gott Apoll hat Orest Schutz in seinem Tempel gewährt, um den Kreislauf der Rache zu durchbrechen. Aber er hat die Rechnung ohne Klytaimnestras Geist gemacht, der darauf besteht, dass Muttermord schlimmer sei als alles andere, und ohne die Erinyen, die ihr Recht fordern, Orest zu quälen. In ihrer Not wenden sich Gott und Mörder an Athene, die Göttin der Weisheit.

Diese aber weigert sich, eine so schwierige Entscheidung alleine zu treffen. Aus ihrer Sicht müssen die Menschen endlich selbst in der Lage sein, friedliche Lösungen zu finden.

Aischylos, der selbst in zwei Kriegen der Athener gekämpft hatte, erzählt in seiner bekanntesten Trilogie von einer Zeit des Umbruchs: dem Übergang vom Prinzip der individuellen Rache zur geordneten Rechtsprechung durch ein demokratisch legitimiertes Gericht einerseits, andererseits aber auch vom Ende des matriarchal geprägten Kultes von Fruchtbarkeit und Tod und dem Beginn des modernen Patriarchats.

Mitwirkende

Katja Ladynskaya(Dramaturgie)
Gabriela Neubauer(Bühnenbild)
Birgit Ermers(Sänger/in)
Regina Wittmar(Bühnentechnik)

Spielzeiten

Dienstag, 09. November 2021 (Voraufführung / Preview)
Samstag, 13. November 2021 (Premiere / Uraufführung)
Freitag, 26. November 2021
Samstag, 11. Dezember 2021

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