„David Foster Wallace hatte einen so orakelhaften Weitblick“, schreibt der Kritiker Florentin Schumacher, „dass seine Texte mehr über die Gegenwart verraten als viele Gegenwartstexte“. David Foster Wallace ist ein Virtuose in der Auflösung von Zeit und Raum. Neal spricht zu uns durch ihn, Wallace, der zu uns spricht durch seine Erzählung, die jetzt Sebastian Zimmler auf der Bühne zur Rede stellt. Es ist eine Reise in die Finsternis, in den komplexen Wallace-Kosmos, dem sich Sebastian Zimmler „in aller Vertrautheit“ nähert.
Neon in alter Vertrautheit
Uraufführung/Premiere am 12. November 2021
In der Erzählung „Neon in alter Vertrautheit“ forscht David Foster Wallace dem Selbstmord seines Schulfreundes Neal nach, der versucht, nach seinem Tod einen Abschiedsbrief zu schreiben. Neal nennt sich selbst einen Heuchler und wollte immer gemocht oder bewundert werden.

Mitwirkende
Sebastian Zimmler(Regie)
Moritz Reichardt(Regie)
Nadin Schumacher(Bühnenbild)
Maja Lipinski(Kostümbild)
Jonathan Berkau(Videodesign)
Dino von Wintersdorff(Videodesign)
Paul Hegebarth(Videodesign)
Matthias Günther(Dramaturgie)
Enrico Bordieri(Dramaturgie)
Anna Schöppe(Dramaturgie)
Spielzeiten
Freitag, 12. November 2021 (Premiere / Uraufführung)

