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Mein Kampf

in Kulturforum Fürth
Uraufführung/Premiere am 10. Dezember 2021
George Taboris Farce „Mein Kampf“ spielt 1910 in einem Männerasyl in der Wiener Blutgasse. Der junge, untalentierte Zeichner Adolf Hitler möchte in Wien Kunst studieren und trifft auf den Juden Schlomo Herzl, der an einem Roman mit dem Titel „Mein Kampf“ arbeitet.
© Thomas Langer

Als Hitler von der Wiener Kunstakademie abgelehnt wird, tröstet ihn Herzl. Herzls Fürsorge geht sogar so weit, dass er ihn zu einer neuen Karriere führt; mit fatalen Folgen für die Weltgeschichte. Er bereitet Hitler auf ein Leben als Politiker vor und überlässt ihm sogar den Titel seines Romans. Schließlich verwandelt Herzl ihn auch äußerlich in den Hitler, den wir kennen.

Tabori ist mit seiner Farce das Kunststück gelungen, den Täter und das Opfer miteinander zu versöhnen, indem sie gezeigt werden, bevor sie zu diesen wurden: Täter und Opfer als traumatische Einheit, die das Theater als Zeitmaschine möglich macht. Ein Abend, mit dem wir uns auch von der Regisseurin Ute Weiherer künstlerisch verabschieden wollen.

Deutsch von Ursula Grützmacher-Tabori

Inszenierung: Ute Weiherer
Bühne: Christian van Loock

Mitwirkende

Rike Frohberger(Schauspieler/in)
Karsten Kunde(Schauspieler/in)
Frank Strobelt(Schauspieler/in)
Uwe Weiherer(Schauspieler/in)
Christian van Loock(Bühnenbild)

Spielzeiten

Freitag, 10. Dezember 2021 (Premiere / Uraufführung)
Samstag, 11. Dezember 2021
Sonntag, 12. Dezember 2021
Donnerstag, 16. Dezember 2021
Freitag, 17. Dezember 2021
Samstag, 18. Dezember 2021
Sonntag, 19. Dezember 2021

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