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Made two walking / made all walking

Uraufführung/Premiere am 10. Dezember 2021
Musik spielt eine zentrale Rolle in den Arbeiten von Richard Siegal und dem Ballet of Difference. In der Choreografie wird die Idee verfolgt, dass jeder Körper durch Rhythmusmuster definiert wird, die sich in verschiedenen Lebensrhythmen widerspiegeln.
© Ana Lukenda

Aufbauend auf Drumming-Workshops mit dem Percussionisten Njamy Sitson, dessen Wurzeln in Kamerun liegen, entsteht eine Choreografie unterschiedlicher rhythmischer Patterns, die zu komplexen Einheiten in Musik und Bewegung verschmelzen. Für Siegal drücken sich im Finden eines gemeinsamen Grooves immer auch gesellschaftliche Prozesse aus. Wenn sich etwa ein 3/4- und ein 4/4-Takt begegnen und das Fremde zum Vertrauten wird, ohne dass sich die ursprünglichen Identitäten aufgeben.

Die auf diese Weise hergestellte nonverbale Kommunikation verbleibt nicht nur zwischen den BoD-Tänzer*innen auf der Bühne. Vielmehr wird ein Resonanzraum erzeugt, der auch auf die Körper der Zuschauer*innen übergreift und Gemeinschaft in einem Groove hervorbringt.

Mitwirkende

Richard Siegal(Choreografie)
Nadja Sofie Eller(Bühnenbild)
Flora Miranda(Kostümbild)
Matthias Singer(Lichtdesign)
Matthias Singer(Videodesign)
Njamy Sitson(Musiker/in)

Spielzeiten

Freitag, 10. Dezember 2021 (Premiere / Uraufführung)

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