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Ödipus auf dem Mars

Uraufführung/Premiere am 16. Dezember 2021
Die Geschichte des Ödipus, der vergeblich versucht, der Weissagung des Orakels von Delphi zu entgehen, ist schnell erzählt. Sie bleibt in vielen Varianten präsent und wird nicht zuletzt durch den Ödipuskomplex von Sigmund Freud geprägt.
© Hakki Topcu

Der Regisseur Florian Hein nimmt den Mythos in seiner Inszenierung „Ödipus auf dem Mars“ als Ausgangspunkt, um sich mit der Rezeptionsgeschichte der großen Mythen auseinanderzusetzen und sich mit der Frage der Unausweichbarkeit des Schicksals zu beschäftigen: Denn so sehr Ödipus versucht, seinem Schicksal zu entrinnen, so sehr verstrickt er sich immer tiefer in seine Geschichte, die scheinbar schon längst entschieden ist. Haben wir die Macht über unser Schicksal? Können wir unserer Geschichte entgehen? Diese Fragen sind oft auch Zentrum der modernen Superhelden und -heldinnen unserer Zeit, die wir aus den großen Kino-Blockbustern und Comics kennen.

Und ist es zum Wohle aller, wenn einzelne milliardenschwere Köpfe sich in den Weltraum aufmachen und Marsmissionen planen? Denn neben die altbekannten Comichelden gesellen sich in letzter Zeit immer wieder auch Figuren, die von der Öffentlichkeit zum Superhelden oder auch Superschurken gemacht werden.

Mitwirkende

Linda Elsner(Schauspieler/in)
Lola Fuchs(Schauspieler/in)
Christopher Heisler(Schauspieler/in)
Bunny Vellocet(Sounddesign)
Louisa Robin(Bühnenbild)
Clemens Leander(Kostümbild)
Tobias Hoeft(Videodesign)
Kirsten Möller(Dramaturgie)

Spielzeiten

Donnerstag, 16. Dezember 2021 (Premiere / Uraufführung)
Sonntag, 19. Dezember 2021
Mittwoch, 22. Dezember 2021
Freitag, 07. Januar 2022
Donnerstag, 27. Januar 2022
Freitag, 28. Januar 2022

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