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Frida - viva la vida

in Theater am Kornmarkt
Uraufführung/Premiere am 30. Dezember 2021
Durch ihr Werk und ihre Selbstinszenierung ist Frida Kahlo eine Ikone der Kunst des 20. Jahrhunderts. Sie verkörpert die Selbstbestimmung der Frau in der modernen Gesellschaft und bringt diese Perspektive in die Kunstwelt.
© Anja Köhler

In ihren künstlerischen Arbeiten berührt sie Themen, die selbst heute noch zuweilen mit einem Tabu belegt sind, öffnet den Blick für die Deformation des eigenen Körpers und die für sie schmerzlich erfahrene Kinderlosigkeit. Schon in ihrer Kindheit muss sie sich gewöhnen, mit körperlichen Einschränkungen zu leben: Von einer Kinderlähmung blieb ihr ein verkürztes, schwächeres Bein; die Folgen eines grausamen Busunfalls, der ihr als junge Frau widerfährt, forderten lebenslänglich ihre Kräfte heraus und verfärbten ihr Leben.

In ihrem politischen Engagement zeigte sie Begeisterung für den Kommunismus. Intensiv kümmerte sie sich um Leo Trotzki, als der sich im Exil in Mexiko befand. Ihre Beziehung mit dem zwanzig Jahre älteren Diego Rivera, Mexikos ebenso gefeierten Maler, den sie als 22-Jährige heiratete und nach zwischenzeitlicher Trennung 1940 gleich ein zweites Mal, ist intensiv und wechselhaft – er ist Gefährte und Konkurrent.

Viva la vida erzählt von dem ungeheuren Lebensmut Frida Kahlos, sich den Schicksalsschlägen und Widrigkeiten, die sie zeitlebens beeinträchtigten, zu stellen und ihren Weg als Künstlerin zu gehen, indem sie ein farbenreiches und intensives Werk schuf.

Mitwirkende

Vivienne Causemann(Schauspieler/in)
Ramona Bereiter(Bühnenbild)

Spielzeiten

Donnerstag, 30. Dezember 2021 (Premiere / Uraufführung)
Freitag, 07. Januar 2022
Dienstag, 11. Januar 2022
Donnerstag, 13. Januar 2022

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