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Orfeo ed Euridice

in Komische Oper Berlin (Gebäude)
Uraufführung/Premiere am 23. Januar 2022
Orfeo verliert seine geliebte Euridice, gewinnt sie zurück und verliert sie erneut – ein Alptraum. Oder ist einfach die Liebe zwischen beiden abhandengekommen? Ein Paar verirrt sich zwischen Entfremdung und Hingabe, Schmerz und Verzweiflung.
© Jan Windszus

Auf der Grundlage der Metamorphosen des Ovid schufen Christoph Willibald Gluck und sein Librettist Ranieri de’ Calzabigi vor 260 Jahren, an der Schwelle vom Barock zur Klassik, die Neufassung eines Sujets, das bereits am Anfang der Gattung Oper als Vorlage für gleich mehrere Werke, darunter auch Claudio Monteverdis erste Oper L‘Orfeo, gedient hatte.

»Es ist eine Erkundung in die Entdeckung – oder besser: die Wiederentdeckung – von Liebe. Einer Form der Liebe, die uns die Augen öffnet und einen ganz neuen Blick auf die geliebte Person ermöglicht,« beschreibt Damiano Michieletto den Kern des Werks aus seiner Sicht. »Es geht darum, was Liebe ausmacht, was sie bedeutet und welchen Wert sie in unseren Leben hat.«

Nach seinem Erfolg mit Jules Massenets Märchenoper Cendrillon kehrt Damiano Michieletto mit einem Kernstück des Opernrepertoires zurück. Der aufstrebende italienische Countertenor Carlo Vistoli ist als Orfeo, Ensemblemitglied Nadja Mchantaf als Euridice zu erleben. Die für Michielettos Deutung zentrale Personifikation der Liebe, Amore, übernimmt Opernstudiomitglied Josefine Mindus. Die musikalische Leitung liegt in den Händen des Barock- und Frühklassikspezialisten David Bates, der mit dieser Produktion sein Debüt gibt.

Orfeo ed Euridice
Azione teatrale per musica in drei Akten [1762] von Christoph Willibald Gluck
Wiener Fassung
Dichtung von Ranieri de’ Calzabigi
In italienischer Sprache

Musikalische Leitung: David Bates
Inszenierung: Damiano Michieletto
Choreografie: Thomas Wilhelm
Bühnenbild: Paolo Fantin
Kostüme: Klaus Bruns
Licht: Alessandro Carletti
Chöre: David Cavelius
Dramaturgie: Simon Berger

Es spielt das Orchester der Komischen Oper Berlin.

Mitwirkende

Carlo Vistoli(Schauspieler/in)
Nadja Mchantaf(Schauspieler/in)
Josefine Mindus(Schauspieler/in)
David Bates(Musikalische Leitung)
Thomas Wilhelm(Choreografie)
Paolo Fantin(Bühnenbild)
Klaus Bruns(Kostümbild)
Alessandro Carletti(Lichtdesign)
David Cavelius(Ensemble)
Simon Berger(Dramaturgie)

Spielzeiten

Sonntag, 23. Januar 2022 (Premiere / Uraufführung)
Samstag, 29. Januar 2022
Sonntag, 06. Februar 2022
Samstag, 12. Februar 2022
Freitag, 25. Februar 2022
Sonntag, 06. März 2022
Sonntag, 03. Juli 2022
Donnerstag, 07. Juli 2022

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