Eine Alleinerzieherin kämpft um ihren Wert und Selbstwert, ein junger Aufstrebender lernt Realität nicht mehr zu deuten, sondern zu erzeugen. Zwei YouTuber ersaufen in ihrer behaupteten Autarkie; alle sind mit sich, einander, Wert und Selbstwert beschäftigt und träumen von Freiheit oder wenigstens einem ungetrübten Blick auf den Horizont.
Und die Theatermacher*innen selbst haben nichts Besseres zu tun als sich auf die Bühne zu stellen – mitten in der Krise! Eine theatrale Versuchsanordnung zum Thema Autarkie und Abhängigkeit, Freiheit und Ohnmacht. Formal zwischen Postdramatik und Zauberkiste angesiedelt, mit Live-Visuals und -Musik, die über das Bühnengeschehen hinaus Akzente setzen. Ein dekadentes Fest in den Abgrund.